Das verglüte Feuer der Vergangenheit

Statue_of_liberty_in_planet_of_the_apes
Originally uploaded by merz_akademie.
Mit einem Remake versuchen findige Produzenten, eine Geschichte, die bereits einmal erfolgreich war, ein weiteres mal auszuschlachten. Meistens geht das schief – die wenigsten Remakes sind wirklich erfolgreich –, und das Wehgeschrei, das sich ob der Entweihung des geheiligten Originals erhoben hat, verstummt auch bald, denn auch die schlechtesten Remakes können dem Vorbild meist nichts anhaben. (Erinnert sich noch jemand an Gus Van Sants Psycho? Oder wie wäre es mit Sydney Pollacks Version von Billy Wilders Sabrina?). Nun musste also Planet der Affen -das Original dran glauben, ein Film, der im Ruf steht, einer der ersten ernsthaften Science Fiction-Filme zu sein. Planet ist eine Art Parodie auf Darwin: ein schmucker Astronaut – im Original Charlton_Heston, bei Burton Mark_Walberg – reist durch die Zeit und muss bei der Ankunft entdecken, dass die Evolution mittlerweile ein paar Sprünge gemacht hat und die Erde deshalb von sprechenden Affen beherrscht wird. Das könnte ganz witzig sein und birgt auch einiges an satirischem Potential, bei Burton ist es aber nur – der Kalauer sei mir verziehen – äffisch.




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